Vor einiger Zeit habe ich mit ein paar Freunden im ehemaligen Bundesrechenzentrum in der Marxergasse ein Zwischennutzungsprojekt aufgezogen. Wir haben das leerstehende und scheinbar nutzlose Bürogebäude belebt, es in kleine Einheiten geteilt und mit Start-Ups, Kreativen und Studenten, Vereinen und Initiativen befüllt und dabei mit den unterschiedlichsten Nutzungskonzepten experiment. Wir haben viel Zeit in das Konzept gesteckt, weil die Aufgabe herausfordernd und das Haus und die Verantwortung ziemlich groß waren. Die Idee wurde mit dem City-Hype Stadtentwicklungspreis der Wirtschaftsagentur Wien ausgezeichnet und das Projekt war dann auch sehr erfolgreich, ist stetig gewachsen und mittlerweile ein Unternehmen. (www.daspackhaus.at)

Das Haus selbst hatte genau den Charme, den man sich von einem ausrangierten Bundesrechenzentrum erwartet: Gelbgrau-schmutzige Fassade, das Erdgeschoss mit Metall verblendet, die großen Fenster komplett mit Spiegelfolie beklebt. Tagsüber von außen uneinsehbar, wurde das Haus von Passanten nicht mehr wirklich wahrgenommen. Die Spiegelbilder, die es produzierte, hingegen schon. In der romantischen Anfangsphase, als das ganze Erdgeschoss unser Büro war, bevor die Folie größtenteils entfernt und das Haus lauter wurde, hatte ich ein paarmal meine Kamera mit dabei, um unsere ungewöhnliche Arbeitsatmosphäre und die Blicke der Passanten zu dokumentieren.

 

 

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